Schifffahrt & Häfen
Hormus-Gespräche lassen Ölpreise sinken, während Frachtraten auf Rekordhöhen bleiben
Die Rohölpreise sind nach diplomatischen Kontakten zwischen Iran und Oman gefallen, während die Kosten für den Seetransport weiterhin auf historischen Höchstständen liegen.

Die Rohölpreise sind angesichts laufender Gespräche zwischen iranischen und omanischen Vertretern über eine Wiederöffnung der Straße von Hormus zurückgegangen. Die diplomatischen Bemühungen haben einen gewissen Abwärtsdruck auf die Energiemärkte ausgeübt.
Trotz des Rückgangs der Ölreferenzpreise haben die Schifffahrtskosten bislang nicht nachgegeben; die Frachtraten verharren branchenweit auf historischen Höchstständen.
Die Marktentwicklungen gehen mit Einschätzungen von Führungskräften der Schifffahrtsbranche einher, denen zufolge der Konflikt unter Beteiligung Irans in eine langwierige Pattsituation übergeht, die mit dem Krieg in der Ukraine vergleichbar ist.
Quellenangabe
Iran-Krieg nähert sich einer Pattsituation wie in der Ukraine, sagt SchifffahrtschefGlobal Freight — Kurzbericht
Der Rohstoff- und Frachtkurzbericht, zweimal wöchentlich
Kompakte Berichterstattung über Heizöl-, Energiehandels- und Schifffahrtsmärkte für ein Fachpublikum. Keine Werbeinhalte.